Peter J.M. Schneider

Wind.

unsichtbar,
von ihm zeugt nur sein Wirken.
Er streicht über meine Haut, bewegt mein Haar,
treibt Wolken vor sich her, bedeckt die Sonne.
Mich fröstelt.
Ein leiser Hauch, Stille, schneidender Sturm.
Ich biete ihm Objekte an, er bewegt sie, verwirbelt, bringt in Schwingung.
Wird sichtbar, fühlbar, hörbar.
 
Der  Wind in mir.
Nur an seinem Wirken erkenne ich ihn.
Noch viel weniger zeigt er sich Anderen.
Wie frei ist der Wind?
Was bringt, wohin führt er, bis er verweht?